„Übrigens ist es auch viell leichter eine Sache geschwind, als langsam zu spielen.“ (W. A. Mozart)

Die Musik, die man heutzutage macht, ist nur noch die Kunst, schwierige Tonsätze auszuführen und was nur noch schwierig ist, kann auf Dauer nicht gefallen. (Aus: Candide von Voltaire)

Dieses Zitat von Voltaire spricht uns aus dem Herzen.
Wir leben in einer gehetzten Zeit. Maschinen und Computer haben uns Menschen viel Entlastung gebracht. Und doch, mit Blick auf unser heutiges Erleben von Zeit, im letztendlichen Ergebnis leider oftmals nur allzu wenig. Der Beginn der Industrialisierung Ende des achtzehnten Jahrhunderts veränderte die Zeitrechnung von Grund auf. Waren bis dahin noch der Tag und die Nacht als Einheit unser Taktgeber, wurde die genau messbare Zeit mit der Uhr doch letztlich auch zum Tyrannen für uns.

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Aktuell
Das Tempo in der „Schöpfung" von Joseph Haydn

Walter Nater, Müllheim (Schweiz)

Dank Internet ist es möglich, eine Handschriftskopie der „Schöpfung" von Joseph Haydn herunter zu laden. Das Original liegt in der Nationalbibliothek in Rio und stammt aus dem Jahre 1800.

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