Kritische Meinungen

Ich habe auf www.musikmagieundmedizin.de Ihren Artikel gelesen, wo Sie u. a. erklären, wie man sich das ursprüngliche Tempo alter Musik herleiten kann, und zwar über das Pendel, auf dem auch das Metronom beruht: "Übersetzung: Die Dauer einer Schlageinheit entspricht gewöhnlich einer Sekunde, oder dem Zeitraum, den ein Pendel [...] benötigt, um zwei Bewegungen zu vollziehen. Ein scheinbarer Widerspruch!? – Zwei Bewegungen eines Sekundenpendels benötigen eben zwei Sekunden, also ist der volle Zählwert eines „Temps“ nicht 1, sondern 2 Sekunden." – Hier ergibt sich in der Tat für mich ein Widerspruch: In dem von Ihnen übersetzten Text wird ausgesagt: Eine Sekunde = zwei Bewegungen. Sie sagen dagegen: Zwei Bewegungen = zwei Sekunden. – Ja was denn nun?

Trotzdem, die Idee mit der "entschleunigten" Musik gefällt mir, auch wenn ich – bis auf wenige Ausnahmen – kein besonders grosser "Klassik-Fan" bin, sondern zum "Relaxen" gerne elektronische Instrumentalmusik höre, deren Ausdrucks- und Gefühlsbandbreite m. E. mindestens genauso gross ist wie bei manchen Klassik-Stücken.

 
Aktuell
Das Tempo in der „Schöpfung" von Joseph Haydn

Walter Nater, Müllheim (Schweiz)

Dank Internet ist es möglich, eine Handschriftskopie der „Schöpfung" von Joseph Haydn herunter zu laden. Das Original liegt in der Nationalbibliothek in Rio und stammt aus dem Jahre 1800.

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